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HSC 2000

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Letztes HSC-Kapitel mit Überraschung

HSC I: Abschied aus Liga 1 Nach zuletzt zwei Heimspielen ohne Niederlage, will sich Nico Büdel aus Coburg und die Mannschaft aus der 1. Bundesliga mit einem Heimsieg verabschieden

Die Coburger erwarten zum Saisonausklang am Samstag Minden. Neben der Verabschiedung von Harmandic, Coßbau und Büdel wird auch ein neues Logo präsentiert.

Am Samstag heißt es für den HSC 2000 Coburg Abschied nehmen von der 1. Handball-Bundesliga. Gegner ist Mitaufsteiger TSV GWD Minden, die es nach einer “Fahrstuhlfahrt” in den letzten Jahren diesmal frühzeitig geschafft haben, die Klasse zu halten. Anwurf ist in der HUK-Arena um 16 Uhr (Hallenöffnung 14.30 Uhr).
Minden, neben Gummersbach, Großwallstadt, Kiel und Lemgo der fünfte Verein, der bereits mehr als 1 000 Bundesliga-Spiele absolviert hat, kann ohne Sorgen in die Partie gehen und ist froh, dass man frühzeitig mit dem Abstieg nichts zu tun hatte. Die Weichen für die kommende Saison wurden bereits gestellt, wobei darauf geachtet wurde, die Wechsel von Abwehr auf Angriff zu reduzieren, also weniger Spezialisten im Team zu haben.
Derzeit ist das noch ein Ansatzpunkt für die Coburger, die auch in der letzten Partie auf Romas Kirveliavicius, Adnan Harmandic und Girts Lilienfelds, der an der Schulter operiert wurde und auch in die neue Saison hinein ausfallen wird, verzichten müssen. “Adnan wird nicht mehr für den HSC auflaufen, wenn bis Samstag keine Wunderheilung passiert. Deswegen hoffe ich, dass Tom Wetzel zumindest wieder einsatzfähig ist, aber da werden wir kein Risiko eingehen”, so Coburgs Trainer Jan Gorr, der wie in jedem Spiel der Saison wieder zum Improvisieren gezwungen sein wird. Insoweit ist es für ihn noch einmal eine Partie wie alle anderen – zu locker wird es sein Team nicht angehen lassen.

Scharfschützen Rambo stoppen

Einer der Ansatzpunkte gegen die “sehr robusten” und physisch nicht angenehm zu spielenden Mindener wird sein, den Scharfschützen im rechten Rückraum, Christoffer Rambo, nicht zu sehr zum Zuge kommen zu lassen. “Das wird die Herausforderung sein, gegen ihn gut zu verteidigen, aber auch ein gutes Gefühl für die Situation zu haben, damit seine Nebenleute nicht eingesetzt werden können”, gibt Gorr das passende Rezept vor. Die Krux dabei ist, dass er eben nicht auf einen eingespielten Deckungsverband zurückgreifen kann. “Ich hoffe, dass das trotzdem funktioniert”, so Gorr. Denn auf der Mittelposition agiert mit Dalibor Doder zudem ein Akteur, der für die Rückraumspieler neben ihm, die Räume aufmacht, so dass die Coburger in der Abwehr noch einmal voll gefordert sein werden. Gorr, der sich mit seinem Team taktisch wie auf alle anderen Partien der Saison vorbereitet, hat bereits begonnen, perspektivisch Trainingsinhalte für die kommende Saison einzubauen. Er fordert aber von seiner Mannschaft für Samstag: “Wir müssen es ein letztes Mal schaffen, richtig zu beißen.”

HSC I: Knackiges Auftaktprogramm in der 2. Handball-Bundesliga Am Samstag wird ein letztes Mal das aktuelle HSC-Emblem auf den Trikots von Billek und Co. zu sehen sein. Das neue Logo wird im Anschluss den Zuschauern präsentiert

Neuanfang mit neuem Logo

Bevor sich die HSC-Mannschaft in die Sommerpause verabschiedet, steht für Spieler, Fans, Sponsoren und Verantwortliche noch das große Heimspielfinale gegen GWD Minden auf dem Programm. Für den Abschied aus der “stärksten Liga der Welt” haben sich die Verantwortlichen viele Sonderaktionen (unter anderem vergünstigte Getränke und ein Dauerkarten-Informationsstand für Neuinteressenten) einfallen lassen und werden als krönenden Abschluss einer langen, emotionalen und ereignisreichen Saison ein neues Vereinslogo präsentieren. Ab Juli wird es, das seit 17 Jahren bestehende HSC-Emblem, ablösen.

Jüngere Zielgruppe ansprechen

“Seit knapp vier Monaten arbeiten wir mit unserer Partneragentur Markatus an der Entwicklung eines neuen Vereinslogos, welches unseren HSC attraktiver und moderner werden lassen soll. Zudem soll ein zeitgemäßes Erscheinungsbild geschaffen werden, um auch die jüngeren Zielgruppen gewinnen zu können. Das Ergebnis werden wir am Samstag mit einer tollen Licht- und Lasershow präsentieren”, so Geschäftsführer Steffen Ramer, der die Entwicklung des Logos initiiert hat.
Im direkten Anschluss an das Spiel verabschiedet der HSC scheidende Trainer, Spieler und
Funktionäre. Die Zuschauer werden gebeten, nach Spielende auf Ihren Plätzen zu bleiben.

Nach dem letzten Spiel verabschiedet sich die Mannschaft im Rahmen des Hoffestes des HSC 2000 Coburg und seinen Medienpartnern von ihrern Fans und Förderern

Saisonabschluss beim Hoffest

Bevor es am Montag dann endgültig in die Spielpause geht, veranstaltet der HSC 2000 Coburg in Kooperation mit seinen Medienpartnern Coburger TageblattGenießen Sie Lesefreude und Radio Eins ein gemeinsames Hoffest im Innenhof der beiden Firmengebäude. Alle Fans, Freunde, Förderer und Sponsoren sind ab 10 Uhr herzlich in die Seifartshofstraße eingeladen, um zusammen mit Spielern, Trainern und Funktionären aller HSC-Mannschaften die Saison gebührend ausklingen zu lassen. Neben Einblicken hinter die Kulissen der Büros von HSC, Coburger Tageblatt und Radio Eins , gibt es für Groß und Klein ein buntes Rahmenprogramm. Unter anderem mit Hüpfburg, Kinderschminken, Torwandwerfen mit den HSC-Profis, Spielaktionen mit dem Coburger Dartgewitter und vieles mehr. Für das leibliche Wohl vor Ort ist gesorgt.

HSC 2000 Coburg – GWD Minden

HSC 2000 Coburg: Jan Kulhanek, Oliver Krechel; Philipp Barsties, Markus Hagelin, Lukas Wucherpfennig, Dominic Kelm, Sebastian Weber, Stefan Lex, Steffen Coßbau, Florian Billek, Till Riehn, Nico Büdel, Tom Wetzel (?)
Trainer: Jan Gorr

TSV GWD Minden: Gerrie Eijlers, Kim Sonne-Hansen; Florian Freitag, Helge Freiman, Christoffer Rambo, Mats Korte, Sören Suedmeier, Joakim Larsson, Magnus Jernemyr, Magnus Gullerud, Marian Michalczik, Aleksandar Svitlica, Dalibor Doder.
Trainer: Frank Carstens

Schiedsrichter: Martin Thöne/Marijo Zupanovic

Spielaufsicht: Jörg Mahlich

Bericht von Ralph Bilek
Bilder von Henning Rosenbusch (www.henning-rosenbusch.de)

© HSC 2000 Coburg e.V. 2017