- Handball – Bundesliga: HSC 2000 Coburg – Dessau – Roßlauer HV 30:34 (17:16)
Die Zahlen lügen nicht: 1:5 Punkte nach drei Spielen sind angesichts des unmittelbar bevorstehenden Programms gegen Bietigheim, Balingen und Dresden eine durchaus beängstigende Zwischenbilanz. Und ebenso unbestritten ist die Tatsache, dass sich der HSC diese Niederlage einmal mehr selbst zuzuschreiben hatte. Denn nach einer ausgeglichenen Startphase übernahmen zunächst die Hausherren spürbar das Zepter. Dank einer aufmerksamen und beweglichen Abwehr und konzentriert herausgespielten Angriffsaktionen zogen die Schützlinge von Anel Mahmutefendic über 8:6 (12.) und 11:7 (16.) auf 14:9 (22.) davon. Doch dann gab es plötzlich einen Riss im Coburger Spiel. Die Gelb –Schwarzen hatten einige Probleme mit dem 7 gegen 6 der Gäste und ließen in dieser wichtigen Phase auch einige klare Chancen liegen. Das 17:16 zur Pause ließ aber noch alles offen.
Aber die zweite Hälfte gehörte dann eigentlich nur noch den stark ersatzgeschwächt angetretenen Gästen. Im Rückraum konnten Danneberg und Powarzynski (zusammen 21 Tore) weiterhin nach Belieben Schalten und Walten und auch die Gästeabwehr hatte die immer verzweifelter werdenden Coburger Angriffsaktionen jetzt gut im Griff. Zwar schaffte der HSC in der 44. Minute noch einmal den Ausgleich (23:23), zur Wende reichte dies aber nicht mehr. Und so stand am Ende eine weitere ernüchternde und schmerzhafte Heimniederlage zu Buche.
HSC 2000 Coburg: Boukovinas, Apfel; Schmidt (3/1), Krone (2), Bis (6), Dettenthaler, Knauer (2), Blahodir , Helmersson (5), Röller (2), Ossowski (1), Planinsek, L.Valkovskis, Lisac (4), Kontrec, P.Valkovskis (6)
Bericht von Gerd Nußpickel
Bild von Kevin Dengel





