Der HSC 2000 Coburg bestätigt seine Top-Leistung aus dem Heimspiel gegen die Eulen aus Ludwigshafen: Am Freitagabend setzte sich die Mannschaft von Trainer Anel Mahmutefendic dank einer starken Defensivleistung beim TuS Ferndorf mit 25:22 durch. Im Fokus standen die beiden Torhüter Petros Boukovinas und Can Adanir, die 14 beziehungsweise 19 Paraden hinlegten.
2. Handball-Bundesliga, 13. Spieltag
TuS Ferndorf – HSC 2000 Coburg 22:25 (10:12)
Die Partie begann mit einem regelrechten Fehler-Feuerwerk im Angriff auf beiden Seiten: Jesper Schmidt und Mikael Helmersson vergaben gute Möglichkeiten, auf der anderen Seite parierte Petros Boukovinas gleich zweimal – darunter auch einen Ferndorfer Siebenmeter. So dauerte es viereinhalb Minuten, ehe die Gastgeber den ersten Treffer des Spiels erzielten.
Anschließend hatten die Coburger ihre Visiere schneller justiert: Pavels Valkovskis stellte in der 9. Minute auf 4:2. Nejc Planinsek bot sich danach bei einem Tempogegenstoß die Chance, auf +3 zu erhöhen, doch er scheiterte im Eins-gegen-eins am starken Ferndorfer Keeper Can Adanir. Es blieb eng und ausgeglichen, auch weil beide Mannschaften immer wieder Fehlwürfe einstreuten. So stand es nach einer Viertelstunde „nur“ 7:5 für den HSC.
TuS Ferndorf kommt in der Crunchtime nochmal auf -1 heran
Felix Dettenthaler besorgte in der 41. Minute die erste Fünf-Tore-Führung für die Gäste aus Oberfranken (18:13), entscheidend abschütteln ließen sich die Hausherren jedoch nicht. Auch weil Coburg immer wieder gute Chancen liegen ließ. Beim Stand von 15:19 nahm TuS-Trainer Ceven Klatt Mitte der zweiten Halbzeit die nächste Auszeit, um neue Impulse zu setzen.
Den Turnaround brachte aber auch diese taktische Unterbrechung nicht. Die Coburger blieben tonangebend und ließen den Ferndorfern nur selten klare Abschlussmöglichkeiten. Allzu viele Fehler durfte sich der HSC trotzdem nicht erlauben. Doch als sich Marin Lisac einen technischen Fehler leistete und Ferndorf auf 20:22 verkürzte, reagierte Anel Mahmutefendic prompt mit seiner nächsten Auszeit (52.).
Im folgenden Angriff unterlief auch Ossowski ein technischer Fehler, den der TuS zum 21:22-Anschlusstreffer nutzte (54.). Doch just in dem Moment, als sie wieder dran waren, spielten die Gastgeber ihre Angriffe nicht mehr sauber zu Ende. Das 25:21 durch Bartlomiej Bis rund 90 Sekunden vor Schluss bedeutete die Vorentscheidung – am Ende gewann der HSC Coburg mit 25:22.
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Bericht vom Coburger Tageblatt
Bild von Heiko Burbach






