
Nach einer knappen 33:34-Niederlage in Bietigheim und dem souveränen ersten Saisonsieg gegen Balingen-Weilstetten (37:28) steht für den HSC Coburg nun das nächste große „B“ auf dem Programm – vielleicht sogar das bisher größte: Der Bergische HC gastiert am Donnerstagabend (19.30 Uhr, live auf Dyn) in der HUK-Arena in der zweiten Runde des DHB-Pokals.
Bergischer HC: Gefährliche Rückraumspieler
Besondere Aufmerksamkeit gilt Rückraumspieler Eloy Morante Maldonado – mit zwölf Assists bester Vorlagengeber und mit 26 Treffern zweitbester Torschütze seines Teams. Linksaußen Noah Beyer ist der Spezialist für Strafwürfe: 17 seiner 33 Tore erzielte er vom Siebenmeterpunkt. Auch Elias Scholtes aus dem rechten Rückraum bringt Gefahr, wenngleich seine Trefferquote mit 45 Prozent noch Luft nach oben lässt.
Mahmutefendic will sich dennoch nicht zu sehr auf den Gegner fokussieren: „Ich möchte, dass wir uns auf uns konzentrieren.“ Nach zwei überzeugenden Auftritten sieht er sein Team im Aufwind.
„Unsere Körpersprache war schon in Bietigheim anders. Gegen Balingen war das ein entscheidender Faktor für den Sieg“, sagt der Trainer. „Wir wollen die Emotionen weiter ausbauen und uns technisch wie taktisch weiterentwickeln.“
HSC Coburg: Lisac und Valkovskis einsatzbereit
Die personelle Lage hat sich entspannt. Marin Lisac und Pavels Valkovskis, die sich gegen Balingen verletzt hatten, werden voraussichtlich einsatzbereit sein. „Den beiden geht es gut. Pavels hat mit trainiert gestern und hat keine Schmerzen. Bei Marin sieht es gut aus“, berichtet Mahmutefendic.
Die Coburger Offensive stützt sich derzeit auf mehrere Spieler. Ein Luxus, den sich jeder Trainer wünscht. „Es ist der Wunsch eines jeden Trainers, eine Mannschaft zu haben, die gleich gefährlich ist. Natürlich wird es immer Spiele geben, in denen ein oder zwei Spieler herausragen. Aber das funktioniert nur mit der Hilfe der gesamten Mannschaft.“
Erinnerung an Pokal-Krimi 2024
Viele HSC-Fans erinnern sich gerne an die vergangene Pokalsaison, als Coburg nur eine Verlängerung vom Final Four in Köln entfernt war. Im Viertelfinale gegen Balingen-Weilstetten wenige Tage vor Weihnachten unterlag der HSC nach 70 intensiven Minuten mit 33:38.
Ob dieser Lauf zusätzliche Motivation bringt? „Jein“, sagt Mahmutefendic. „Die Saison ist vorbei, die Karten sind neu gemischt. Natürlich ist es schön, was wir erreicht haben, aber die Umstände sind jetzt andere.“
Die Vorbereitung auf das Pokalspiel fiel aufgrund der englischen Woche diesmal kürzer aus: „Wir haben etwas taktischer trainiert und weniger Zeit für andere Dinge gehabt“, erklärt der Coach.
Dennoch ist die Vorfreude groß. „Wir wollen eine Runde weiterkommen“, sagt Mahmutefendic. „Es sind alle Zutaten da, um einen schönen Abend zu haben.“
Den gesamten Bericht findet ihr bei unserem Medienparter dem Coburger Tageblatt.
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Bericht vom Coburger Tageblatt
Bild von Svenja Sommer




