Seit acht Zweitliga-Partien wartet der TV Großwallstadt auf einen Sieg und will zu Hause gegen den HSC Coburg zurück in die Erfolgsspur. Die Coburger hatten in den vergangenen Jahren stets ihre Probleme in der Elsenfelder Untermainhalle.

„Einerseits sind das alles Profispieler, die das schon öfter erlebt haben und damit umgehen können. Andererseits ist das eine besondere Zeit und ein anderer Rhythmus. Für den Kopf spielt es schon eine Rolle, wenn man weiß, dass es nach dem Spiel zur Familie oder zur Nationalmannschaft geht“, erklärt Mahmutefendic. „Aber dafür ist der Trainerstab da, die Jungs bei der Sache zu halten und gut vorbereiten für Samstag.“

2. Bundesliga

TV Großwallstadt (12.)  – HSC 2000 Coburg (9.)

Die ärgerliche 35:36-Heimniederlage vor Wochenfrist gegen Bayer Dormagen hat Mahmutefendic mit seiner Mannschaft längst aufgearbeitet. Die Quintessenz? „Wir müssen über das gesamte Spiel aggressiv bleiben. In der Abwehr waren wir das in der zweiten Halbzeit nicht. Das Spiel ist abgehakt. Gegen Großwallstadt wollen wir es besser machen, uns die Punkte zurückholen und das Jahr mit einem guten Gefühl beenden“, so Mahmutefendic. Ein gutes Gefühl haben die Unterfranken in diesen Wochen nur selten. Seit acht Ligaspielen wartet die Mannschaft von Trainer André Lohrbach auf einen Sieg. Neben zwei Unentschieden musste der TVG sechs Niederlagen hinnehmen.

Als zusätzliche Warnung könnte die Bilanz gegen den TV Großwallstadt, besonders in der Untermainhalle dienen. Der HSC hat die vier zurückliegenden Partien in der engen und lauten Schulturnhalle in Elsenfeld allesamt verloren. Der letzte Auswärtssieg beim TVG liegt bereits sechseinhalb Jahre zurück. Der 31:34-Pleite im März dieses Jahres möchte Mahmutefendic aber nicht viel Bedeutung beimessen. „Andere Spieler, anderer Lauf, ihr Trainer hatte erst einige Monate vorher übernommen. Das spielt jetzt keine Rolle mehr“, erklärt der HSC-Coach.

Besser machen als bei der 31:34-Niederlage möchte es am Samstag Petros Boukovinas. Der Grieche kam vor neun Monaten gegen seinen Ex-Klub überhaupt nicht in Spiel, hielt gerade einmal zwei Bälle bei zwölfprozentiger Quote. Bereits am Sonntag wird es für Boukovinas genauso wie für Mikael Helmersson (Italien) und Leo Valkovskis (Lettland) zu ihren Nationalmannschaften gehen, während die übrigen HSC-Profis erst einmal bis Mitte Januar durchschnaufen können.

Den gesamten Bericht findet ihr bei unserem Medienparter dem Coburger Tageblatt.

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Bericht vom Coburger Tageblatt

Bild von Svenja Sommer