Der HSC 2000 Coburg setzt seinen Erfolgslauf fort und gewinnt bei Aufsteiger HSG Krefeld Niederrhein deutlich mit 38:29. Den Grundstein legten die Vestestädter mit einem 6:0-Lauf zu Spielbeginn.
2. Handball-Bundesliga, 15. Spieltag
HSG Krefeld Niederrhein – HSC 2000 Coburg 29:38 (10:16)
Schon zu Spielbeginn bogen die Coburger auf die Siegerstraße ein. Angeführt von einem überragenden Petros Boukovinas im Tor, zogen die Vestestädter den Gastgebern vom Niederrhein früh davon – nach siebeneinhalb Minuten stand es bereits 6:0. Krefeld fand im Angriff überhaupt keine Mittel, folgerichtig nahm Trainer Mark Schmetz schon nach dem sechsten Coburger Treffer die erste Auszeit.
Die Maßnahme fruchtete, denn nach genau acht Minuten war die Krefelder Tor-Flaute beendet. Das Problem aus Sicht der Hausherren: Der Rückstand war bereits groß, und im Zweifel stand immer noch ein Petros Boukovinas zwischen den Pfosten. So konnte der HSC zwischenzeitlich auf sieben Tore davonziehen (2:9, 12.). Sinnbildlich für den unglücklichen Spielverlauf der Gastgeber war ein Siebenmeter von Jesper Schmidt: Krefelds Torwart Moritz Ebert war zwar am Ball, doch dieser kullerte trotzdem über die Linie ins Gehäuse (4:10, 14.).
HSG Krefeld findet zu Beginn keine Mittel in der Offensive
Doch die Krefelder kämpften sich in die Partie und profitierten in der zweiten Viertelstunde auch von einigen Fehlwürfen und technischen Fehlern der Coburger. Als Mikael Helmersson dann nach einem Zusammenprall mit Matija Mircic behandelt werden musste, verkürzten die Gastgeber auf 8:12 (20.). Kurz schien es, als könnte die HSG den Anschluss wiederherstellen.
Marin Lisac besorgte wenige Sekunden vor der Sirene den Halbzeitstand. Auch nach der Pause drohten die Krefelder kurzzeitig, den Anschluss wiederherzustellen. Beim Stand von 19:14 nahm HSC-Trainer Anel Mahmutefendic daher schon in der 37. Minute seine zweite Auszeit und forderte mehr Disziplin von seinen Schützlingen ein. In der Folge setzte Coburg immer wieder auf Angriffe in Überzahl, um den siebten Feldspieler zu nutzen.





