Die Vorzeichen scheinen klar, wenn am Sonntagabend um 17 Uhr (live auf Dyn) der Anwurf des nächsten Zweitligaspiels des HSC 2000 Coburg erfolgt. Die Vestestädter befinden sich deutlich im Aufwind und haben zuletzt bei den Siegen gegen Ludwigshafen (40:28) und Ferndorf (25:22) zwei konstante, reife Auftritte hingelegt.

Das lässt sich vom Gegner in der HUK-COBURG arena, dem TuSEM Essen, derzeit nicht behaupten. Der Traditionsklub von der Essener Margarethenhöhe hat zuletzt vier Niederlagen in Folge kassiert und steht mit gerade einmal fünf Punkten aus 13 Spielen nur knapp über dem Strich.

2. Handball-Bundesliga, 14. Spieltag

HSC 2000 Coburg (8.) – TuSEM Essen (16.)

HSC-Trainer Anel Mahmutefendic begeht dennoch nicht den Fehler, den kommenden Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Er betont: “Ich sage immer zu meinen Jungs: Man sollte Respekt haben vor den Teams, die im Abstiegskampf stecken. Das kann man aber nur aus dem jetzigen Tabellenstand herauslesen, weil die Saison noch sehr lang ist.”

Der 47-Jährige weiter: “Wenn man in solch einer Situation wie Essen jetzt ist, die viel Druck haben, dann kann das schon Kräfte freisetzen, die man in manchen Situationen sonst nicht hat. Deswegen gilt es für uns, dass wir maximal konzentriert und maximal fokussiert in das Spiel reingehen, unsere Sachen durchziehen und uns so die Punkte abholen.”

HSC Coburg muss „maximal fokussiert“ agieren

Der Coburger Cheftrainer bezeichnet die Nordrhein-Westfalen als “junge und talentierte Mannschaft”, die in dieser Saison noch ihre Punkte holen wird. Bislang gelang das allerdings viel zu selten. Am 3. Spieltag schlug Essen Aufsteiger Oppenweiler/Backnang deutlich mit 36:20, am 9. Spieltag siegte der TuSEM mit 29:26 gegen den Dessau-Roßlauer HV. Dazu kommt ein Unentschieden beim zweiten Aufsteiger aus Krefeld am 4. Spieltag. Alle übrigen Partien gingen verloren.

Mahmutefendic hofft, dass der TuSEM nicht ausgerechnet gegen seine Mannschaft wieder mit dem Punktesammeln beginnt. Dafür muss aus seiner Sicht mehr passieren, als nur Regisseur und Kapitän Max Neuhaus aus dem Spiel zu nehmen: “Max ist einer der erfahreneren Spieler, trotz seines jungen Alters. Es geht aber nicht nur um diesen einen Spieler. Es geht darum, dass wir ihren roten Faden erkennen und analysieren und diesen dann durchbrechen.”

Den gesamten Bericht findet ihr bei unserem Medienparter dem Coburger Tageblatt.

Alle Spiele der 2. Handball-Bundesliga live und auf Abruf bei Dyn.

Bericht vom Coburger Tageblatt

Bild von Svenja Sommer