Nach dem 40:28-Galaauftritt gegen die Eulen aus Ludwigshafen wartet der „Hexenkessel“ Ferndorf auf den HSC Coburg – Trainer Anel Mahmutefendic warnt vor einem unangenehmen Gegner mit verändertem Gesicht im Rückraum.

2. Handball-Bundesliga, 13. Spieltag

TuS Ferndorf (12.) – HSC 2000 Coburg (9.)

Die Coburger treffen dort auf eine Mannschaft, deren Gesicht sich im Sommer deutlich verändert hat. Unter anderem hat Rückraum-Routinier Janko Kevic seine Laufbahn beendet, Kollege Marko Vignjevic zog weiter nach Kroatien. “Andere haben jetzt die Verantwortung übernommen, dadurch hat sich Ferndorf im Rückraum etwas verändert”, analysiert Mahmutefendic.

Anel Mahmutefendic kennt ein paar Ferndorfer Spieler von früher

“Das sind sehr starke Akteure. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns nicht nur auf einen Spieler fokussieren, sondern auf das gesamte Konzept von Ferndorf vorbereitet sind.” Dazu gehört auch die elektrisierende Atmosphäre in der kompakten Dreifachhalle Stählerwiese mit 1500 Plätzen, die Mahmutefendic als “Hexenkessel” beschreibt.

Dort taten sich bereits die Bundesliga-Absteiger Bietigheim (knapper 27:26-Sieg) und Potsdam (23:30-Niederlage) schwer. Es gibt also gute Gründe, warum der 47-Jährige von einem “unangenehmen Gegner” spricht. Was macht ihn dennoch zuversichtlich, dass seine Coburger dort bestehen können? “Die Ergebnisse an sich nicht, denn so ist die Liga einfach. Eher wie wir in den letzten Spielen gearbeitet und gespielt haben”, sagt er.

HSC Coburg soll endlich gute Leistungen reproduzieren

“Wir werden uns viel Mühe geben, wieder die gleiche Leistung zu bringen”, verspricht der Trainer. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil: Mahmutefendic konnte nach der 25:14-Pausenführung gegen die Eulen in der zweiten Hälfte einige Stammkräfte schonen. Torwart Petros Boukovinas blieb komplett draußen, auch Jesper Schmidt wurde auf Linksaußen über weite Strecken von Felix Dettenthaler vertreten.

“Das wünscht sich jeder Trainer: Die komplette Mannschaft einsetzen zu können. Wo wir rotieren können, werden wir das auch tun. Wir arbeiten aber nach einem klaren Leistungsprinzip. Jeder Spieler muss bereit sein einzuspringen, wenn die Mannschaft ihn braucht. Das haben am Wochenende wirklich alle sehr gut gemacht”, sagt Mahmutefendic.

“Deshalb kann ich jedem, der gespielt hat, ein riesiges Kompliment für seine Leistung aussprechen.” Ob der HSC-Coach das nach Freitagabend erneut sagen kann?

Den gesamten Bericht findet ihr bei unserem Medienparter dem Coburger Tageblatt.

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Bericht vom Coburger Tageblatt

Bild von Svenja Sommer