Direkt:

HSC 2000

Content:

HSC-Reserve vor der Entscheidung

HSC II: Die Reserve steht vor der Entscheidung Gegen den TSV Burgdorf muss ein Sieg eingefahren werden.

Ein Sieg gegen Burgdorf II ist für die Coburger die Voraussetzung zum Klassenerhalt

Als die HSC-Reserve nach dem Hinspiel in Burgdorf nach einem der wenigen schlechten Spiele klar besiegt die Heimreise antreten musste, war alles noch in bester Ordnung. Die Mannschaft von Trainer Ralf Baucke war in der sicheren Zone, vor HSG Hanau und HSC Bad Neustadt, sowie auch vor der SG LVB Leipzig. Inzwischen hat sich die Lage der Coburger jedoch verschärft, denn die Leipziger rangieren nun mit zwei Punkten Vorsprung vor dem Drittletzen aus der Vestestadt, während Hanau und Bad Neustadt sich ins sichere Feld geschlagen haben.

Für die Coburger ist zwar noch gar nichts verloren, sie können den Klassenerhalt noch erzwingen, vorausgesetzt dass sie im Rückkampf gegen die Niedersachsen am Sonntag in der Angerhalle den Spieß umdrehen und die beiden überaus wichtigen Zähler einheimsen. Ein Erfolg am Sonntag ist die absolute Voraussetzung im Kampf um den Klassenerhalt: “Wir brauchen zwei Siege aus den verbleibenden drei Begegnungen, daran gibt es gar kein Gewackel”, so HSC-Coach Baucke weiter.

Mit dem Erfolg am Sonntag könnte sich seine Truppe wieder vor die Leipziger setzen, die zu Hause gegen den Zweiten aus Hildesheim eigentlich verlieren müssten, da der Zweite nichts mehr abgeben darf, wenn Dresden doch noch abgesägt werden soll. Mit der Schützenhilfe vom MSG Groß Bieberau/Modau, dem nächsten Gastgeber der HSC-Zweiten, der mit dem 38:30-Erfolg im Nachholspiel gegen MSG Groß Umstadt (15:39 Punkte) bereits verhinderte, dass Coburg (16:38) auf den vorletzten Rang zurück musste.

Am Samstag sind die Umstädter in der Partie bei den HF Springe (4.) ebenfalls nur Außenseiter, sodass vom Hintermann auch diesmal keine Gefahr droht. Es kommt demnach für die Ausgangsposition der Coburger vor den beiden letzten Spieltagen der Liga ganz allein auf das Baucke-Team selbst an, ob die eigene Situation, die man sich ja auch selbst eingebrockt hat, verbessert werden kann. Der Druck, dass die Partie am Sonntag (16.00 Uhr) unbedingt gewonnen werden muss, sollte dabei keine zu große Rolle spielen, denn zu verlieren haben die HSC-Akteure eigentlich nichts mehr und deshalb sollte im Spiel die Unbekümmertheit bei den Aktionen Vorrang genießen, die man ja auch schon mehrfach bei der Mannschaft gesehen hat.
Ralf Baucke hat in dieser entscheidenden Partie aus seinem Stamm keine Ausfälle, die Hilfe “von oben” derzeit noch fraglich, aber der Coach rechnet damit, dass Lukas Wucherpfennig mit dabei sein kann.

Die Vorschau also recht aussichtsreich, obwohl alle dafür Verantwortlichen ganz genau wissen, dass es kein “Sahne lecken” gegen die junge Truppe der Gäste werden wird, von der die Coburger im Hinspiel gleich zu Beginn vorentscheidend in den Hintergrund geschoben wurden und deren Bester, Julius Hinz (zwölffacher Torschütze) nie in den Griff zu bekommen war. Man weiß deshalb auch ganz genau, wie gegen Burgdorf taktiert werden muss. Bleibt nur abzuwarten, ob die Mannschaft das auch alles umsetzen wird.

Der drittletzte Spieltag ist insgesamt nicht nur für die Coburger eine richtungsweisende Runde, denn auch in Sachen Titelvergabe bietet sich die Vorentscheidung zwischen Dresden (gegen Gelnhausen) und Hildesheim (in Leipzig) an.

HSC 2000 Coburg II: Tim Titze, Patryk Foluszny, Jonas Faber (Tor); Dominik Baucke, Lukas Wucherpfennig (?), Johan Andersson, Hajck Karapetjan, Benedikt Kellner, Lars Fichtner, Maximilian Drude, Jonathan Rivera, Kenny Schramm, Andreas Wolf.

Bericht von Erich Bilek

© HSC 2000 Coburg e.V. 2017