Nach dem Aufwärtstrend der vergangenen Wochen musste der HSC 2000 Coburg am Freitagabend beim Gastspiel in der EmslandArena in Lingen einen Dämpfer hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Anel Mahmutefendic unterlag beim Tabellennachbarn HSG Nordhorn-Lingen mit 26:30.
2. Bundesliga
HSG Nordhorn-Lingen – HSC 2000 Coburg 30:26 (16:17)
Schwungvoll ging es in der EmslandArena in Lingen los. Sechs Treffer sammelten beide Mannschaften in den ersten drei Minuten (3:3). Coburg hatte zunächst Probleme gegen das schnelle Spiel der Gastgeber, das stets in einem Abschluss von Rechtsaußen Maximilian Lux endete. Doch nach der ausgeglichenen Anfangsphase legte der HSC richtig los. Zweimal konnte der Ex-Coburger Kristian van der Merwe in dieser Phase parieren, ansonsten musste er Ball um Ball aus dem Netz holen.
Die Oberfranken spielten die ersten zehn Minuten wie aus einem Guss. Mikael Helmersson war aus dem Rückraum nicht zu stoppen, Pavels Valkovskis bediente zweimal Nils Röller mustergültig am Kreis, dazu funktionierte das Tandem auf der rechten Seite mit Jannes Krone und Jakob Knauer hervorragend. Vier Tore betrug der Coburger Vorsprung bereits nach zehn Minuten (5:9).
In der Folge wurde das Angriffsspiel der Gäste etwas statischer. Defensiv hatte man die Pässe an den Kreis auf Mika Laurin Sajenev wohl nicht auf dem Plan. Der deutsche U21-Weltmeister von 2023 netzte dreimal binnen kurzer Zeit ein (10:12, 19.). HSC-Coach Anel Mahmutefendic appellierte in seiner Auszeit zu Disziplin in der Abwehr.
Luca Tschentscher wächst über sich hinaus
Trotzdem wechselten die Nordhorner in der Halbzeitpause ihren Torwart – mit Erfolg. Luca Tschentscher war schnell im Kopf von Jesper Schmidt. Zunächst hatte er einen Siebenmeter gegen den Coburger pariert, kurze Zeit später mit seinem Bein einen freien Wurfversuch von der Außenposition. Von dem Offensivspektakel der ersten Halbzeit war in dieser Phase nicht mehr viel zu sehen. So fehlerbehaftet der HSC im Angriff nun auch war, so fokussiert präsentierte man sich in der Deckung.
Am Coburger Innenblock um Nils Röller und Bartek Bis war für Spielmacher Elmar Erlingsson & Co. kaum ein Durchkommen. Das traf auch für den Mann wenige Meter dahinter zu. Boukovinas reagierte bei einem Siebenmeter von Lux glänzend (18:19, 40.). Eine Minute später musste der Grieche aber hinter sich greifen. Nordhorn-Lingen egalisierte den Spielstand, Mahmutefendic hatte Redebedarf. „Wir brauchen Ruhe“, forderte der Niederländer.
Röller und Knauer vergaben schließlich aus aussichtsreicher Position, Helmersson ließ sich den Ball stibitzen. Erlingsson brach zweimal erfolgreich durch und brachte die EmslandArena zur Führung.
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Bericht vom Coburger Tageblatt
Bild von Anastasia Hrytsenko






