2. Handball – Bundesliga: HSC 2000 Coburg – Eulen Ludwigshafen

Den Wunsch vieler HSC – Fans vor dem Spiel, nicht unbedingt wieder so eine nervenaufreibende Partie wie zuletzt gegen Hüttenberg erleiden zu müssen, hat der HSC bravourös erfüllt. In einer spätestens nach zehn Minuten doch recht einseitigen Partie ließen die Schützlinge von Anel Mahmutefendic den mitten im Abstiegskampf steckenden Eulen Ludwigshafen keine Chance und sicherten sich einen deutlichen Heimerfolg. Nach einem flotten Beginn von beiden Seiten dauerte es gerade einmal sechs Minuten, ehe Jannes Krone die erste Führung für sein Team erzielte (4:3). Von nun an kam die Angriffsmaschinerie der Gastgeber von Minute zu Minute immer besser ins Laufen. Über 6:4 (8.), 12:7 (14.), 18:11 (22.) und 21:13 (26.) setzen sich die Vestestädter vorentscheidend ab. Die Gäste hatten dem Tempospiel der Hausherren allenfalls einige Treffer über die schnelle Mitte und die Wurfkraft von Shooter Friedrich Schmitt entgegen zu setzen. Und so war die Partie mit dem deutlichen 25:14 zur Pause schon entschieden.

Erst recht, weil die Eulen auch nach dem Wiederanpfiff mehr als sechs Minuten für ihren ersten Treffer benötigten. Da hatte der HSC aber bereits auf einen 14 – Tore – Vorsprung erhöht, den die Gelb – Schwarzen in der Folgezeit clever verwalteten. Trainer Anel Mahmutefendic nutzte nun die ganze Breite seines Kaders, ohne das der deutliche Vorsprung auch nur ansatzweise in Gefahr geriet. Seine Schützlinge erfreuten die 1918 Zuschauer auch weiterhin mit schönen Angriffsaktionen und verteilten die Torgefahr auf viele Schultern. Marin Lisac war es schließlich knapp zwei Minuten vor Schluss vorbehalten, Tor Nummer 40 für den HSC zu erzielen und die Zuschauer endgültig in Feierlaune zu versetzen. Am Ende stand schließlich ein auch in dieser Höhe völlig verdienter 40:28 – Erfolg für die Hauherren zu Buche.

HSC 2000 Coburg: Boukovinas, Apfel; Manges (2), Schmidt (8/4), Krone (5), Bis (4), Dettenthaler (1), Ossowski (1), Blahodir, Helmersson (8), Röller (5), Planinsek (1), Lisac (3), Kontrec, P.Valkovskis (2), L. Valkovskis

Bericht von Gerd Nußpickel

Bild von Svenja Sommer