Das Abenteuer Nationalmannschaft ist für ein Quintett des HSC 2000 Coburg abgehakt, am Samstag (18 Uhr live auf Dyn) wartet in der HUK-Arena wieder der graue Liga-Alltag auf Petros Boukovinas, Pavels und Leo Valkovskis, Mikael Helmersson und David Kroyan von der zweiten Mannschaft.
2. Handball-Bundesliga, 10. Spieltag
HSC 2000 Coburg (10.) – TV Hüttenberg (5.)
Positive Erlebnisse, die auch die Stimmung in der Mannschaft weiter anheben dürften. „Alle vier haben eine gute Energie mitgenommen. Natürlich sind sie jetzt etwas müde, aber die Stimmung ist gut, und es ist auch mal gut, andere Eindrücke, andere Trainings und andere Mitspieler zu erleben“, sagt HSC-Trainer Anel Mahmutefendic vor dem Spiel gegen den TV Hüttenberg.
HSC-Nationalspieler mit positiven Erlebnissen
Einen Einfluss hat die Länderspielpause jedoch auf den Trainingsplan der Coburger genommen. In der vergangenen Woche standen je zwei Einheiten am Montag, Dienstag und Mittwoch auf dem Plan, ehe für den Rest der Woche wegen der Länderspiele pausiert wurde. Weiter ging es dann wieder am Montag und Dienstag, ehe am Donnerstag und Freitag weitere Einheiten anstehen.
Der volle Fokus des Trainerteams gilt der bevorstehenden Aufgabe gegen die Hessen, die derzeit auf dem fünften Tabellenplatz liegen und vor der Länderspielpause den Bundesliga-Absteiger aus Bietigheim zu Hause mit 27:22 in die Schranken wiesen. Die beiden Torhüter erwischten dabei einen Sahnetag: Yahav Shamir überragte mit 20 Paraden, Simon Böhne hielt sechs Bälle.
Mahmutefendic: Leistung wie gegen Lübbecke darf uns nicht passieren
Beide hatten eine Quote von über 50 Prozent. Dieses Bollwerk muss erst mal durchbrochen werden. „Das ist eine junge und hungrige Mannschaft, die vom Kollektiv lebt. Ich finde, sie sind unangenehm, und sie haben gezeigt, dass sie andere gute Teams schlagen können. Aber auch sie sind nicht unschlagbar, und es liegt an uns, einen Weg zu finden, sie zu knacken“, erklärt Mahmutefendic.
Wichtig wird es für die Schützlinge des 47-Jährigen werden, endlich Konstanz ins eigene Spiel zu bekommen. Beim letzten Heimspiel gegen die TuS N-Lübbecke zeigte der HSC Coburg erneut seine beiden Gesichter in dieser Saison: In der ersten Halbzeit agierten die Vestestädter als „zahnloser Tiger“ ohne Zugriff und Effizienz, in der zweiten Hälfte waren sie griffiger, aggressiver, fleißiger und effektiver.
„Das Spiel haben wir aufgearbeitet und abgehakt. Wir wollen nicht, dass so etwas nochmal passiert. Es wird immer gewisse Schwankungen geben, weil man nicht immer 100 Prozent leisten kann. Aber so eine Leistung dürfen wir nicht akzeptieren, und das darf uns so nicht passieren“, hält der Trainer fest. Bleibt zu hoffen, dass diese Botschaft auch bei allen angekommen ist.
Der 10. Spieltag in der 2. Handball-Bundesliga steht unter dem Motto der Initiative Dyn Move Your Sport. Seit dem Sendestart im August 2023 haben Dyn-Abonnentinnen und Abonnenten die Möglichkeit, zehn Prozent ihres monatlichen Beitrags gezielt einer der fünf Dyn-Sportarten zukommen zu lassen – ganz einfach durch das Setzen eines Häkchens im persönlichen Profil. Die fünf Partnerligen haben sich verpflichtet die Dyn Move Your Sport-Prämie in die Förderung des Kinder- und Jugendsports zu investieren.
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Bericht vom Coburger Tageblatt
Bild von Svenja Sommer






