Im Hinblick auf die kommende Saison erhält der HSC 2000 Coburg an diesem Mittwoch erfreuliche Nachrichten von der Lizenzierungskommission der HBL. Der Club aus der Vestestadt hat heute die Bestätigung zur Lizenzerteilung für die Saison 2026/27 erhalten und hat somit Planungssicherheit für die kommende Spielzeit.

„Die guten Nachrichten aus der HBL-Zentrale in Köln mit der Erteilung der Lizenz auch für das Spieljahr 2026/2027 sind in der aktuellen Zeit alles andere als selbstverständlich. Daher geht mein herzlicher Dank an alle Mitwirkenden und vor allem auch an unsere Partner, die Spitzenhandball beim HSC Coburg mit Ihrem Engagement möglich machen“, so Geschäftsführer Jan Gorr.

Auch Geschäftsführer-Kollege Stefan Apfel freut sich sehr über die heutige Rückmeldung der Handball-Bundesliga:

„Wir freuen uns über die positive Entscheidung der HBL und sind stolz darauf, die Lizenz für die kommende Saison erhalten zu haben. Es ist für uns ein wichtiges Signal und zeigt, dass wir als gesamtes Projekt – Mitarbeitende, Partner, Fans und Ehrenamtliche – wirtschaftlich verantwortungsvoll und nachhaltig handeln. Die Planungssicherheit gibt uns Rückenwind, um gemeinsam weiter an der positiven Entwicklung des HSC 2000 Coburg und unserer Vision zu arbeiten.“

Die Pressemitteilung der Handball-Bundesliga im Wortlaut:

Handball-Bundesliga GmbH (HBL) vergibt nach Entscheidung der unabhängigen Die Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga erteilt allen Clubs der 1. und 2. Liga Lizenzen für die Saison 2026/27

Köln, 22. April 2026 – Die unabhängige Lizenzierungskommission hat am heutigen Mittwoch über die Lizenzvergabe in beiden Profi-Bundesligen entschieden und das Präsidium des HBL e. V. sowie die Clubs über die Lizenzvergabe für die kommende Saison informiert. Die frohe Kunde aus der Kölner HBL-Geschäftsstelle: Alle 36 Bewerber erhalten in Abhängigkeit von der sportlichen Qualifikation die Lizenz für die Saison 2026/27. Diese wird offiziell am 22. August 2026 mit dem Rexel Super Cup im SAP Garden in München eröffnet.

Die bereits im vorjährigen Lizenzierungsverfahren attestierte wirtschaftliche Stabilität der Handball-Bundesligisten hat sich trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Situation weiter verbessert, diese erfreuliche Entwicklung ergab das diesjährige Prüfverfahren. Es gab keine negative Lizenzentscheidung, nur durch einige wenige Clubs sind im Verlauf der kommenden Spielzeit Auflagen zu erfüllen, was zeigt, dass die Bundesligisten insgesamt auf einem sehr guten Weg sind.

Der Vorsitzende der Lizenzierungskommission Rolf Nottmeier stellte heraus, dass der durch die Ordnung zur Lizenzierung vorgeschriebene Abbau von negativem bilanziellen Eigenkapital durch die Clubs konsequent fortgesetzt worden ist.

Die Lizenzierungskommission des Handball-Bundesliga e. V. hat die Entscheidungen nach Prüfung der eingereichten Unterlagen sowie im Rahmen konstruktiver Lizenzgespräche mit den Lizenzbewerbern getroffen. Im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens wird die finanzielle Leistungsfähigkeit der Vereine überprüft. Ebenfalls überprüft werden infrastrukturelle und rechtliche Kriterien. Das Lizenzierungsverfahren sichert dem deutschen Profihandball wirtschaftliche Stabilität, einen fairen Wettbewerb und Integrität.

Der Lizenzierungskommission gehören neben dem Vorsitzenden Rolf Nottmeier, Direktor des Arbeitsgerichts Minden, Olaf Rittmeier (Steuerberater), Frank Bohmann (HBL-Geschäftsführer) und Mattes Rogowski (HBL-Geschäftsleitung Sport & Lizenzen) an. Unterstützt wird die Kommission durch Marie Küppers (Managerin Spielorganisation, Sportentwicklung, Lizenzierung HBL GmbH).

Die Lizenzentscheide für Aufsteiger aus den 3. Ligen in die 2. HBL werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben. Informationen zum Lizenzierungsverfahren finden Sie unter www.daikin-hbl.de.