Christoph Neuhold ist am heutigen Freitag nach einem Bandscheibenvorfall operiert worden und wird mehrere Monate ausfallen.

Man hätte sich keinen bitteren Jahresausklang malen können. Erst verliert der HSC 2000 Coburg im letzten Spiel vor der Winterpause seine Tabellenführung an den HBW Balingen-Weilstetten, dann schlug das Verletzungspech erneut und dieses Mal extrem hart zu: Bei Christoph Neuhold wurde nach eingehender Diagnostik ein Bandscheibenvorfall festgestellt. Neuhold wurde am heutigen Freitag in der Klinik Kulmbach beim Rückenspezialisten Dr. Kosmala erfolgreich operiert.

Während die Pleite im letzten Spiel beim HC Elbflorenz Dresden nach einer solch erfolgreichen Hinrunde wohl verschmerzbar war, ist es der langwierige Ausfall von Neuhold vermutlich nicht: Der 24-jährige Österreicher – vor der Saison Neuzugang aus Hamm – ist mit seiner Dynamik einer der Schlüsselspieler im Coburger Rückraum und wird dem HSC mindestens den Großteil der Rückrunde fehlen. Für ihn persönlich bedeutet das auch das Aus für die kommende Weltmeisterschaft im Januar. Der österreichische Nationaltrainer Patrekur Johannesson hatte ihn in den vorläufigen Kader berufen.

„Christoph hat die Operation gut überstanden. Ihm geht’s den Umständen entsprechend gut und er blickt bereits wieder positiv nach vorne. Seine Reha startet umgehend zu Beginn des neuen Jahres. Wir haben uns zusammen mit dem Spieler für die Operation entschieden, da sie auf lange Sicht gesehen die beste Lösung war. Wir werden ihm alle Zeit geben, um vollständig gesund zurückzukehren“, so Trainer Jan Gorr.

Auch Neuhold selbst meldete sich schon zu Wort: „Die Beschwerden vor dem Dessau-Spiel und die endgültige Diagnose am Donnerstag waren ein Schock für mich. Lamentieren hilft jetzt aber nicht. Ich will schnellstmöglich wieder auf der Platte stehen.“

Bericht von dm

Bild von Henning Rosenbusch (www.henning-rosenbusch.de)