Nicht zuletzt aufgrund der jüngsten Länderspielpause hat sich die Personalsituation beim HSC 2000 Coburg merklich entspannt. Das gilt aber auch für den kommenden Gegner, den VfL Lübeck-Schwartau.
2. Handball-Bundesliga, 25. Spieltag
HSC 2000 Coburg (8.) – VfL Lübeck-Schwartau (10.)
Doch dafür gibt es Erklärungen. HSC-Cheftrainer Anel Mahmutefendic ist zwar keiner, der sich leichtfertig in Ausreden flüchtet. Allerdings hatte sich die dünne Personaldecke gerade gegen die Top-Mannschaften vor allem in der so wichtigen Crunchtime, also den letzten zehn bis 15 Minuten eines Spiels, bemerkbar gemacht. Regelmäßig verloren die Coburger da ihre Spiele.
Immerhin, durch die Länderspielpause hat sich die Personalsituation merklich entspannt. „Mika und Pavels sind jetzt mittlerweile wieder voll ins Mannschaftstraining integriert, das sieht sehr gut aus“, freut sich Mahmutefendic. Und stellt ihnen ein gutes Zeugnis aus: „Gestern im Training waren sie alle fit und gesund, zumindest diejenigen, denen es zuletzt nicht ganz so gut ging.“
Mikael Helmersson und Pavels Valkovskis vor Rückkehr
Die Rückkehr der beiden Rückraum-Stützen ist eine hervorragende Nachricht für die Coburger. Zu oft fehlten zuletzt die Führungs- und Torjäger-Qualitäten der beiden Nationalspieler. Inzwischen könne der auch den Bauchmuskeln verletzte Helmersson „die ganze Woche auf 100 Prozent“ mittrainieren, der an einem entzündeten Knie laborierende Valkovskis „auf 75 Prozent“.
Der 48-Jährige blickt optimistisch nach vorne, was künftigen Bundesliga-Spieler angeht: „Wir haben noch Einheiten bis Sonntag, und ich gehe davon aus, dass es bis dahin in unserem Sinne verläuft.“ Sprich: Ein Valkovskis-Einsatz ist wahrscheinlich, nachdem er zwischenzeitlich einen zweiwöchigen Aufenthalt in einer Reha-Klinik hinter sich gebracht hatte. Zumindest für ein paar Minuten.
HSC Coburg trifft auf ebenfalls verletzungsgeplagten Gegner
Dennoch haben die Coburger die Länderspielpause nicht nur zur Regeneration genutzt. „Wir haben einen großen Teil der Woche antrainiert, aber wir haben den Spielern auch einen zusätzlichen Tag frei gegeben. Das hat ihnen gut getan. Trotzdem hatten wir noch genug Zeit, um das nächste Spiel gegen Lübeck-Schwartau vorzubereiten“, erklärt der Coach der Vestestädter.
Und die Nordlichter aus Schleswig-Holstein wurden zuletzt ebenfalls vom Verletzungspech gebeutelt. In der letzten Begegnung vor der Länderspielpause gab es für den Tabellenzehnten ein 27:31 zuhause gegen den TuS N-Lübbecke. Cheftrainer David Röhrig konnte bei dieser Niederlage in der heimischen Hansehalle auf nur drei Rückraumspieler zurückgreifen.
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Bericht vom Coburger Tageblatt
Bild von Svenja Sommer





