Der HSC 2000 Coburg hat sich für die Niederlage vor einer Woche in Hagen rehabilitiert: Im ersten Heimspiel der Rückrunde feierten die Vestestädter einen letztendlich ungefährdeten 30:22-Erfolg gegen Schlusslicht HC Oppenweiler/Backnang. Für diesen unter dem Strich deutlichen Erfolg musste die Mannschaft von Trainer Anel Mahmutefendic nach den ersten 30 Minuten allerdings mehr als nur eine Schippe drauflegen.

2. Handball-Bundesliga, 19. Spieltag

HSC 2000 Coburg – HC Oppenweiler/Backnang 30:22 (12:12)

Beide Mannschaften taten sich schwer, ins Spiel zu kommen. So war es zu Beginn eine ausgeglichene Partie, in der die Coburger immer wieder durch inkonsequent ausgeführte Angriffe und durch fehlendes Spielglück auffielen. So verwarf Pavels Valkovskis beim Stand von 2:2 den ersten Siebenmeter des Spiels (7.), wenig später klatschte ein Fernwurf von der Latte über den Rücken von Schlussmann Petros Boukovinas zum 5:5 in den Kasten des HSC (11.).

Boukovinas hielt im ersten Durchgang stark und verzeichnete insgesamt acht Paraden. So hatte der Grieche entscheidenden Anteil daran, dass das Schlusslicht in der ersten Hälfte nicht mehr als zwei Tore davon ziehen konnte. Oppenweiler kam immer wieder zu gefährlichen Tempogegenstößen und münzte diese in den allermeisten Fällen auch konsequent in Tore um.

Die Kabinenansprache von Cheftrainer Anel Mahmutefendic muss gesessen haben: Die Coburger kamen wesentlich wacher, konzentrierter und griffiger aus der Kabine und setzten mit einem frühen 4:0-Lauf den Ton für den weiteren Spielverlauf in der zweiten Hälfte. Von den inkonsequent ausgespielten Angriffen in der ersten Hälfte war nun kaum noch etwas zu sehen.

HSC Coburg im zweiten Abschnitt wie ausgewechselt

Noch lieferte Oppenweiler/Backnang, die im gesamten Spiel keinen einzigen Siebenmeter verwandelten, Gegenwehr. Doch das Coburger Spiel nahm weiter Schwung und Momentum auf. Nejc Planinsek stellte mit dem 19:15 in der 44. Minute erstmals auf +4 für die Hausherren. Nach einem weiteren 4:0-Lauf der Coburger wurde es HCOB-Coach Rui Silva zu bunt.

Er nahm beim Stand von 23:16 aus HSC-Sicht die Auszeit (49.). Doch da war das Kind für die Gäste schon in den Brunnen gefallen, die Vestestädter zu weit enteilt. Es ging für den Tabellenletzten der 2. Handball-Bundesliga in den letzten zehn Spielminuten nur noch darum, die Partie mit Anstand zu Ende zu spielen. Doch zunächst traf Coburg weiter nach Belieben.

Am Ende stand es 30:22 für den HSC.

 

Den gesamten Bericht findet ihr bei unserem Medienparter dem Coburger Tageblatt.

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Bericht vom Coburger Tageblatt

Bild von Svenja Sommer