Leser, Hörer und Handball-Fans trafen sich am Sonntag beim gemeinsamen Hoffest von Tageblatt, Radio Eins und dem HSC 2000. Es gab interessante Einblicke in den Ernährungsplan von Sportlern sowie einen Ausblick auf die nächste Saison.

32:27 für Wuppertal? Mag sein. Doch die Niederlage beim bereits seit Wochen feststehenden Meister der Zweiten Handball-Bundesliga konnten die Spieler des HSC 2000 Coburg zum Glück schnell abhaken. Denn wenige Stunden nach der letzten Partie der Saison gab es noch ein schönes Nachspiel das gemeinsame Hoffest von Tageblatt, Radio Eins und HSC. Die drei Nachbarn hatten dazu den Parkplatz zwischen Hindenburg- und Seifartshofstraße in eine Spiel- und Partyzone verwandelt. Das Ergebnis des Tages lautete somit: 3:0 für Coburg.

Der Trick mit dem Podest

Trotz der drückenden Hitze und trotz der vielen weiteren Veranstaltungen, die zeitgleich in und um Coburg stattfanden, kamen sehr viele Besucher. Gesehen wurden auch Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD), der Coburger „Handball-Papst“ Erich Bilek sowie Lauf-Legende Uli Zetzmann. Für die Kinder gab es unter anderem eine Hüpfburg sowie gleich zwei Torwände – einmal für Handball, einmal für Fußball. Viele Besucher nutzten die zwanglose Atmosphäre für einen Plausch mit dem einen oder anderen HSC-Spieler, holten sich ein Autogramm oder posierten gemeinsam mit den Sportlern vor einer Fotobox. Bernhard Schneider (Bilderwerkstatt Kausch) hatte da übrigens vorgesorgt: Ein Podest half, die zum Teil gewaltigen Größenunterschiede auszugleichen – etwa beim 1,99-Meter-Mann Oliver Krechel, der ohnehin der beliebteste Fotopartner war. Dass der Torwart den HSC verlässt, finden viele Fans sehr schade. Die Vorfreude auf die kommende Saison soll das aber nicht trüben.

Geht’s im August gegen Dresden?

Im Gespräch mit Thomas Apfel (Radio Eins) gewährte HSC-Trainer Jan Gorr sogar schon mal einen exklusiven Blick in den noch inoffiziellen Spielplan. So werde die Saison 2018/2019 im August wohl mit einem Heimspiel gegen den HC Elbflorenz beginnen.
Der Kabarettist Atze Bauer unterhielt mit Interpretationen diverser Lieder. Unter anderem sang er von Marmor, Stein und Eisen, die sehr wohl brechen würden. Oder, mit anderen Worten: 3:0 für die Liebe.
 
Bericht mit Titelbild von Oliver Schmidt (Coburger Tageblatt)