Der Kurzbericht zum Spiel gegen den VfL Lübeck-Schwartau

Der HSC 2000 Coburg hat für das Punktspieljahr 2017 einen positiven Schlusspunkt gesetzt. Gegen den Tabellendritten VfL Lübeck – Schwartau gewannen die Mannen um Kapitän Till Riehn nach einem starken Auftritt hochverdient mit 24:21.

Dass die Gelb – Schwarzen dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten, zeigten sie sofort nach dem Anpfiff und legten los wie die Feuerwehr. Bereits nach vier Minuten beim Stand von 4:0 für die Hausherren sah sich Gästetrainer Greve zur ersten Auszeit gezwungen. Doch viel ändern am Spielverlauf sollte sich auch danach zunächst erst einmal nichts. Zwar kamen die Gäste jetzt etwas besser ins Spiel, doch der HSC hatte die Partie weiterhin fest im Griff. Näher als auf zwei Tore kamen die Norddeutschen nicht heran und immer, immer hatten die Coburger eine passende Antwort. Mit einer auch in dieser Höhe verdienten 13:9 – Führung für den HSC ging es in die Kabinen.

Waren einige HSC – Fans zunächst noch etwas skeptisch, ob die Hausherren auch nach dem Wechsel an ihre Leistung anknüpfen könnten, wurden sie schnell eines Besseren belehrt. Denn die Gorr – Schützlinge blieben weiterhin die tonangebende Mannschaft und bauten ihren Vorsprung zwischenzeitlich wieder bis auf fünf Tore aus. Und so entschloss sich der Gästetrainer in der 42. Minute  in  seiner letzten Auszeit, nunmehr alles auf einen Karte zu setzen. Er brachte den in vielen VfL – Spielen erfolgreichen siebten Feldspieler und stellte die Abwehr auf eine offensive 5 : 1 –  Deckung um. Und tatsächlich hatte dies zunächst Erfolg. Der HSC brauchte einige Zeit, um sich auf die Umstellungen einzustellen Und bei dem einen oder anderen HSC – Akteur mag dies auch Erinnerungen an die Hinspiel – Niederlage geweckt haben. Doch im Gegensatz zur Partie in Lübeck gelang es den Vestestädtern diesmal, auch entsprechende Lösungen zu finden. Doch abschütteln ließen die Gäste ließen sich nicht. Bis sich schließlich fünf Minuten vor Schluss HSC – Keeper Jan Kulhanek entschloss, der Aufholjagd der Gäste ein Ende zu bereiten und sein Tor bis zum Schlusspfiff vernagelte. Unter dem Jubel der 2196 Zuschauer brachten seine Vorderleute den Sieg schließlich sicher nach Hause.

HSC 2000 Coburg – VfL Lübeck-Schwartau 24:21 (13:9)

HSC 2000 Coburg: Jan Kulhanek, Patryk Foluszny; Philipp Barsties, Markus Hagelin, Lukas Wucherpfennig, Felix Sproß (4), Dominic Kelm (2), Petr Linhart (1), Sebastian Weber (1), Stefan Lex (3), Benedikt Kellner (2), Florian Billek  (4), Till Riehn (3/2), Marko Neloski (3), Romas Kirveliavicius (1). Trainer: Jan Gorr.

VfL Lübeck-Schwartau: Marino Mallwitz, Dennis Klockmann; Thees Glabisch, Oliver Milde (5), Julian Lauenroth (2), Toni Podpolinski (3), Rickard Akerman, Markus Hansen (2), Fynn Ranke, Martin Waschul, Jan Schult (4), Sebastian Damm (4/3), Steffen Köhler (1), Tim Claasen, Christoph Schlichting, Jasper Bruhn. Trainer: Torge Greve.

SR: Michael Kilp / Christoph Maier

Zuschauer: 2196

Bericht von Gerd Nußpickel
Bild von Henning Rosenbusch (www.henning-rosenbusch.de)