Das erste Franken-Derby der Saison steht an

HSC II: Hohe Hürde für die CoburgerAuch am zweiten Spieltag der 3. Liga Ost muss der HSC 2000 Coburg II in fremder Halle antreten und hat mit dem Franken-Derby beim Aufsteiger in Erlangen eine besonders reizvolle Aufgabe vor sich, denn der Gastgeber hat im Aufstiegsjahr in der Bayernliga nur eine Partie verloren und wird auch in der höheren Liga zu beachten sein. Zum Auftakt musste sich die Erlangen Bundesligareserve im Neulingsduell bei der SG Bruchköbel nach fast steter Führung am Ende mit einem 27:27-Unentschieden zufrieden geben. “Es hat am Ende zwar nicht gereicht, dennoch haben wir Positives mitnehmen können”, so urteilte der erfahrene Trainer Tobias Wonnemacher und meinte weiter: “Wir sind bereits motiviert für das Derby am Samstag in Coburg”. HSC-Trainer Martin Röhrig weiß aber selbst ganz genau, dass die Partie in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle aufgrund der nachbarlichen Rivalität seine Besonderheit hat und darauf setzen, dass seine Truppe zum Auftakt in Groß-Bieberau nicht nur gewonnen hat, sondern mit einer starken Leistung auch einen klaren Rückstand aufholte. Seine junge Mannschaft hat ihre Feuertaufe auf jeden Fall ganz gut gelöst, wenngleich, im gesamten gesehen, noch so manches verbessert werden muss. So wird es beim ehrgeizigen Gegner sehr wichtig sein, von Beginn an gleich das Level zu erreichen, mit dem zuletzt doch noch alles ausgebügelt werden konnte. Mit dieser Leistung haben sich die HSC-Akteure den Rücken für die weiteren Aufgaben gestärkt und fahren keinesfalls ohne gute Aussichten zum fränkischen Rivalen.
Auch in den übrigen Begegnungen ist man nach dem ersten Spieltag sicherlich ebenso noch dabei seine Position zu finden, d. h. für die Gewinner das Erreichte erst einmal zu sichern, während es für die Verlierer darauf ankommen wird, die Punkte nicht erneut zu verlieren. So sind, wie in Erlangen auch, wiederum viele spannende Begegnungen zu erwarten, die sicherlich nicht alle Hoffnungen erfüllen werden. Nach dem klaren 21:29 in Bernburg steht beim HSC Bad Neustadt in eigener Halle gegen TV Gelnhausen bereits einiges auf dem Spiel, schließlich kommt der Gegner nach einer starken Empfehlung (30:25-Erfolg gegen Northeimer HC) in die Bürgermeister-Goebels-Halle. Kein leichtes Amt steht auch dem unterfränkischen Rivalen aus Großwallstadt bevor, denn der aus der Nordliga gekommene SV Anhalt Bernburg überzeugte bei seinem klaren Sieg gegen Bad Neustadt auf der ganzen Linie.

HSC 2000 Coburg II

Tim Titze, Patryk Foluszny (Tor); Marvin Munoz, Nikola Franke, Lukas Dude, Jannik Merkwirth, Benedikt Kellner, Maximilian Drude, Jakob Knauer, Dominik Bühler, Kenny Schramm, Andreas Wolf, Ronny Göhl, Patrick Pernet, Christopher Härtl.

Bericht von Erich Bilek

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