HSC-Zweite will die Revanche gegen Regensburg

Drei Wochen Pause gab es für die Reserve des HSC 2000 Coburg, da nach dem spielfreien Faschingswochenende auch danach nichts los war, denn nach dem Rückzug von Heidingsfeld muss aus dem jetzigen 13-er Feld jeweils ein Team pausieren. Am Sonntag geht es für den Tabellenvierten der Bayernliga wieder los, der um 16.00 Uhr in der BGS-Halle die SG Regensburg zum Gegner hat. Damit kommt ein Team, das in der Liga lange Zeit ernsthaft zu den Titelanwärtern zu zählen war, in letzter Zeit aber zu oft schwächelte und derzeit mit 15:19 Punkten nur noch auf dem achten Tabellenplatz rangiert. Ein Gegner also, gegen den die Coburger alles auf ihrer Seite haben sollten, nachdem die Donaustädter zuletzt auch noch ihr Heimspiel gegen das Schlusslicht aus Fürstenfeldbruck mit 27:28 verloren haben. „Am Ende des Spiels standen die Spieler maßlos enttäuscht und konnten es selbst nicht fassen, dieses Spiel verloren zu haben“ wurde aus der Donaustadt berichtet.

Da ja nicht nur im Boxen ein angeschlagener Gegner äußerst gefährlich ist, werden sich die Gelb-Schwarzen besonders konzentrieren müssen, damit gegen den etwas lädierten Kontrahenten, nur ein Sieg bisher in der Rückrunde, keine Aufbauhilfe geleistet wird. Für Trainer Till Riehn sind die Regensburger eine solide Mannschaft, gegen die das Hinspiel mit 24:25 hauchdünn verloren wurde „weil wir unser Potental nicht abrufen konnten, jetzt aber gewinnen müssen.“ Zusätzlich fordern die HSC-Übungsleiter Göhl und Riehn eine konzentrierte und leidenschaftliche Leistung, so wie in den letzten beiden Spielen. Weiterhin wird erwartet, „dass aus einer füreinander ackernden Abwehr heraus leichte Tore erzielt werden und wir im Angriff mit einer hohen Wurfquote agieren“, so der Co-Trainer weiter.

Jakob Deml, Marvin Wunder und Lukas Heinle waren die Haupttrümpfe beim knappen Erfolg und sie werden den Coburgern noch gut in Erinnerung sein, wenn sie sich am Sonntag erneut gegenüber stehen. Es ist anzunehmen, dass SG-Trainer Kai-Uwe Pekrul seine Mannschaft darauf drängen wird, dass seine Mannschaft zur Siegermoral zurück kommt, um mit allen Mitteln die Punkte zu entführen. Coburg kann jedoch einiges dagegen halten. Vier von fünf Spielen der Rückrunde wurden gewonnen und auch mit der dabei erbrachten Leistung war man durchaus zufrieden. Für Schwarzmalerei gibt es deshalb keinen Anlass, zumal neben der Aufstellung aus den letzten Spiel der langzeitverletzte Patrick Pernet wieder mitmischen kann und Dino Mustafic auch zur Verfügung steht. Fehlen wird neben dem Trio der Langzeitverletzten aber auch der Abwehrrecke Jonathan Rivera.

Das Topspiel der Woche ist jedoch die Partie von HaSpo Bayreuth beim Tabellendritten TG Landshut, der vor Wochenfrist das Verfolgerduell beim VfL Günzburg verlor. Mit einer erneuten Niederlage kann man mit den lange Zeit die Liga anführenden Niederbayern im Titelrennen kaum noch rechnen. Bleiben die Bayreuther auf der Strecke ist plötzlich der VfL Günzburg mit einem relativen Vorsprung von drei Zählern an oberster Stelle, der zur Zeit in bester Verfassung ist und im Spiel beim Kellerkind SG DJK Rimpar II absolut als Sieger die Halle verlassen wird. Hält TuS Fürstenfeldbruck II nach dem überraschenden zweiten Saisonsieg in Folge am Aufwind fest und bezwingt im Heimspiel den TSV Lohr, übernimmt die Zweite aus Rimpar die „Rote Laterne“. Spannung also auch in der Abstiegszone, in der SV Anzing zu Hause gegen den Vordermann aus Friedberg beide Punkte behalten muss, wenn er sich mit dem derzeitigen Sechs-Punkte-Rückstand um den Klassenerhalt noch etwas ausrechnen will. Bereits im sicheren Bereich befinden sich die Kontrahenten aus dem Spiel zwischen DJK Waldbüttelbrunn und HT München.

 

Bericht: Erich Bilek

Bild: Iris Bilek