Nachdem der HSC 2000 Coburg II mit einem starken Endspurt in letzter Sekunde den Klassenerhalt in der 3. Handball-Liga Ost geschafft hatte, ist die Mannschaft auch für die kommende Spielzeit in die Ost-Staffel eingeteilt worden. Diese hat jedoch ein völlig anderes Gesicht als in der vergangenen Runde. Nur noch sieben Mannschaften sind aus dem vergangenen Spieljahr mit dabei, so dass die “Etablierten” es mit neun anderen Mannschaften zu tun bekommen, was die Liga zusätzlich interessant macht.

HSC II: Hohe Hürde für die CoburgerDie Liganeulinge sind neben dem Absteiger aus der 2. Bundesliga, SG Leutershausen, die vier Aufsteiger aus den Landesverbänden: SG Bruchköbel, Northeimer HC, HSV Bad Blankenburg und Bayernmeister HC Erlangen II. Aufgrund der geografischen Besetzung der vier Staffeln mit den 64 Drittligisten stoßen mit SV Anhalt Bernburg, GSV Eintracht Baunatal und SC Magdeburg II drei weitere Nord-Mannschaften zur 3. Liga Ost dazu. Das Teilnehmerfeld komplettiert TV Germania Großsachsen aus dem Süden.

Erfahrener Stamm soll anführen

Aber nicht nur die Liga geht mit den vielen Veränderungen in die neue Saison, auch bei der HSC-Reserve gibt es einige Neuerungen. Der bisherige Co-Trainer von Jan Gorr, Martin Röhrig, übernahm zum Saisonwechsel das Kommando, während der Coach der vergangenen Saison, Ralf Baucke, als Co-Trainer zur 1. Mannschaft wechselte. Ronny Göhl bleibt aber weiterhin im Trainerteam des HSC II.

Auch bei den Spielern hat sich zwar so manches getan, doch die Fans können sich trotzdem auf ein Wiedersehen mit einem erfahrenen Spielerstamm freuen. Andreas Wolf und Kenny Schramm bilden weiterhin die linke Angriffsseite. Dazu gesellen sich die Torhüter Tim Titze und Patryk Foluszny sowie Maximilian Drude, Benedikt Kellner und die routinierten Abwehrrecken Jonathan Rivera und Nicola Franke als weitere Leistungsträger, die die jungen Spieler an das höhere Niveau heranführen sollen.

Ziel der Verantwortlichen bleibt weiterhin, einen gesunden Unterbau für die 1. Mannschaft zu etablieren und auf Dauer die Zugehörigkeit zur drittstärksten Handballliga in Deutschland zu sichern. Für die stark verjüngte Mannschaft eine große Herausforderung, die enormen Einsatz, Willenskraft, Ehrgeiz und hohes Spielniveau erfordern wird. Die Grundlagen dazu sind in vielen Trainingseinheiten und Freundschaftsspielen bereits gelegt worden. Nun bleibt es abzuwarten, wie sich die HSC-Reserve im Ernstfall bewährt. Die Voraussetzungen, die das Trainerteam und einige Helfer geschaffen haben, sind als gut zu bewerten, denn während der Vorbereitung gab es nicht nur viele nützliche Erkenntnisse, sondern auch respektable Ergebnisse in den Testspielen.

MSG Groß-Bieberau/Modau – HSC 2000 Coburg II

Lange hat die Mannschaft dem Saisonstart entgegengefiebert, am Freitag ist es so weit. Die HSC-Reserve ist um 20 Uhr zu Gast bei der MSG Groß-Bieberau/Modau, die vergangene Saison den fünften Platz belegte. Die Coburger haben gute Erinnerungen an ihre letzte Reise nach Hessen. Am vorletzten Spieltag der vergangenen Spielzeit gewann der HSC II überraschend mit 28:22 bei der MSG und legte den Grundstein zum “Last-Minute-Klassenerhalt”.

Einen Sieg strebt die neu formierte Truppe auch diesmal an. Der jugendliche Elan der Akteure aus der A-Jugend, die heuer erstmals in der Bundesliga spielt, wird sicherlich auch das Spiel der Reserve beleben. Die Neuzugänge Dominik Bühler (TV Roßtal) und Marvin Munoz (SG Regensburg) haben sich bereits bestens integriert, und mit Jakob Knauer kam ein hochtalentierter Handballer nach drei überaus erfolgreichen Jahren von der Spree an die Itz zurück. Die Aussichten für einen erfolgreichen Saisonauftakt sind also durchaus vielversprechend.

Bericht aus dem Coburger Tageblatt (25.08.2017)

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